Die Betriebskosten im Rechnungswesen

Die Abrechnung der Betriebskosten stellen sowohl von ihrem Umfang als auch wegen der zu berücksichtigenden gesetzlichen Vorgaben eine Herausforderung für das Rechnungswesen dar.

Von den in der GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) ausgewiesenen Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung stellen i.d.R. ca. 60% direkt mit dem Mieter abrechenbare Nebenkosten dar, während die verbleibenden 40% den Instandhaltungskosten zuzurechnen sind.

In den letzten 6 Jahren (2001 - 2006) sind die Betriebskosten von ca. 3,1 Mio. € auf ca. 3,6 Mio. € gestiegen, was einer Erhöhung von insgesamt ca. 16% entspricht, bzw. einer jährlichen Steigerung von durchschnittlich 2,5%, in Summe ca. 500.000 €. Hauptkostenart bei den Betriebskostenarten sind die Wasser- und Heizkosten sowie die Kanalgebühren. Allein die Heizkosten stiegen um ca. 36% bzw. ca 160.000 € im Verlauf der vergangenen 6 Jahre. Weitere nicht unbeachtliche Kostenpositionen stellen Müllabfuhr und die Sach- und Haftpflichtversicherung für die Gebäude dar.

Es ist daher eine der Hauptaufgaben des Rechnungswesens bei der Erstellung des jährlichen Abschlusses die Kosten mittels des Management by System so aufzubereiten, dass sie in der darauf folgenden Abrechnung restfrei berücksichtigt werden können.